Großvenediger

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Der Großvenediger – die weltalte Majestät

Der Großvenediger, die „weltalte Majestät“, ist der stark vergletscherte Hauptgipfel der Venedigergruppe in den Hohen Tauern an der Grenze von Osttirol zu Salzburg. Mit einer Höhe von 3.657 Meter ist er der fünfthöchste Berg in Österreich und der vierthöchste ganz auf österreichischem Gebiet gelegene. Alle Normalaufstiege auf den Großvenediger sind zwar technisch unschwierig, es handelt sich dabei aber um Hochtouren, die über spaltenreiches Gletschergelände führen. Abhängig von den Verhältnissen sind die Spalten teils schwer zu erkennen und stellen auch bei Skitouren eine Gefahr dar.

  • Von Nordwesten von der Kürsingerhütte (Aufstieg von der Sulzau über Berndl- und Postalm)
  • Von Osten von der Neuen Prager Hütte (Aufstieg über Matreier Tauernhaus, Innergschlöß und Alte Prager Hütte)
  • Von Süden vom Defreggerhaus (Aufstieg über den Prägratener Ortsteil Hinterbichl und die Johannishütte)

Video Großvenediger

Bilder Großvenediger

Großvenediger Skitour

Großvenediger Skitour – Skitechnisch ein mittelschwerer, aber langer Skihochtouren-Klassiker

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Die "weltalte Majestät", wie der Großvenediger auch bezeichnet wird, ist ein Berg der Superlative. Er ist mit 3.662 m der höchste Gipfel der nach ihm benannten Venedigergruppe, einer der höchsten Österreichs und dank seiner drei nur mäßig schwierigen Normalwege auch oft bestiegen. Immer noch hält sich hartnäckig der Mythos, dass man von seinem Gipfel bis Venedig sehen kann. Diese Theorie ist aber mittlerweile widerlegt. Wer den Großvenediger von Süden aus besteigt, wird die Tour meistens auf nur zwei Tage anlegen, was fast 2.400 Hm Abstieg am Gipfeltag oder die Taxifahrt durchs Dorfertal bedeutet. Wir wollen die Sache aber deutlich gemütlicher angehen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich langsam an die Höhe gewöhnen kann, sondern man erspart sich auch das wenig attraktive Dorfertal (Straßenhatscher oder Taxifahrt).

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