Die Stubaier Alpen

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Das Stubaital und der Stubaier Gletscher

Die Geschichte der Region Stubaital

Gut 35 Kilometer Länge misst das Stubaital (Stubai) im österreichischen Tirol, das Haupttal der Stubaier Alpen verläuft vom Alpen-Hauptkamm Richtung Nordosten bis fast zur Landeshauptstadt Innsbruck. Die Stubaier Alpen sind sowohl im Winter als auch den Rest des Jahres ein außerordentlich populäres Urlaubsgebiet, zur großen Popularität beigetragen haben nicht zuletzt die imposanten Stubai Gletscher bzw. Gletscher Stubai. Bereits ab dem 16. Jahrhundert sind Jagdausflüge sowie Wallfahrten und Wanderausflüge in der Region dokumentiert, das Stubaital Skigebiet ist heute mit 700 Hektar Fläche das größte Gletscherskigebiet in ganz Österreich. Diverse Skigebiete Stubaital bilden das Skigebiet Stubaital, dazu zählen die Stubaier Gletscherbahnen, die Skigebiete Stubaital Schlick 2000 sowie die Elfer- und die Serleslifte.

Freeriden im Stubaital

Freeriden im Stubaital (c) Tirol Werbung

Sport in der Region Stubaital

Winter- und Wandersport bilden traditionellerweise die Eckpfeiler des sportlich orientierten Tourismus in der Region. Überregional berühmt ist etwa das Gletscherskigebiet „Top of Tyrol“ am Gletscher Stubai bzw. Stubai Gletscher. Bei höheren Temperaturen im Frühling und Sommer ist der ab Neustift Stubai startende Rundweg des 120 Kilometer langen Stubaier Höhenwegs eine gut besuchte Strecke. Stubai Wandern unterhalb der riesigen Stubaital Gletscher ist auch auf dem „WildeWasserWeg“ (9 Kilometer) im Stubaital Skigebiet ein unvergessliches Erlebnis, empfehlenswert für Stubai Wandern ist weiterhin der ebenfalls ab Neustift Stubai startende Franz-Senn-Weg (7 Kilometer). Die Skigebiete Stubaital am Stubaital Gletscher umfassen eine Gesamtfläche von 1.450 Hektar mit 104 Kilometern Piste, die längste Abfahrt beträgt 16,5 Kilometer, die steilste Abfahrt ist 3,1 Kilometer lang.

Was gibt es in der Region Stubaital zu entdecken?

Neben ihren zahlreichen Naturdenkmälern wie etwa dem Grawa-Wasserfall bieten die Stubaier Alpen auch interessante kulturelle Schätze. Die lebendige Folklore der Region kann man beispielsweise im Bauerntheater in Fulpmes kennenlernen, die 4200-Einwohnergemeinde ist auch als Wohnort vieler Künstler und Kunsthandwerker bekannt. In dem kleineren Ort Schönberg im Stubaital kann man bei Wanderungen und Spaziergängen Sehenswürdigkeiten wie die Europakapelle, das Kretschy-Denkmal, die Wittingwarte und die Stephansbrücke nach Mutters besichtigen. Schöne Ausflugsziele im Skigebiet Stubaital sind auch die Festung Kufstein, der Münzturm in Hall und das Silberbergwerk in Schwaz. Als ein typisches und qualitativ hochwertiges Souvenir aus dem Stubai können die dort schon seit Jahrhunderten in aufwendiger Handarbeit hergestellten Holzkrippen empfohlen werden.

Video Stubaier Gletscher

Bilder Stubaital

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Die Stubaier Alpen gehören zu den Zentral Alpen und erreichen mit dem Zuckerhütl eine Höhe bis zu 3.505 Metern. Der Zentralteil ist ein vergletschertes Hochgebirge mit Gneis Gestein.
Im vorderen Stubaital, Gschnitztal, Obernbergtal, Axamer Lizum, Tribulaungebiet, findet man mächtige Berge aus Dolomit. Das Stubaital ist ein Mountainbike Hotspot, mit zahlreichen schönen Touren in allen Schwierigkeitsgraden. Von Innsbruck aus leicht erreichbar, wartet der Äußere Teil mit zackigen Kalkbergen auf ( Serles, Schlick, Pinnistal). Ab Neustift Tal einwärts wandelt sich die Szenerie, hier ist man von den Dreitausendern der Zentralalpen mit traumhaften Gletscherbergen umgeben. Bergseen und gemütliche Hütten warten zur Rast. Höchster Berg ist das Zuckerhütl mit 3505m. Gute Alm- und Forstwege, sowie Schotterwege und felsige Pfade erwarten den Biker. Da das Tal nicht so besonders lang ist, kann man sich abwechslungsreiche Touren im vorderen und hinteren Stubaital zusammenstellen. Durch diese unterschiedlichen Gesteine bieten die Stubaier Alpen eine besonders abwechslungsreiche Kulisse. Traumhafte Ausblicke auf die vergletscherten Gipfel, schöne grüne Almen mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten, Bergseen mit vielen unterschiedlichen Farbtönen prägen die Landschaft.

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